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Fussreflexzonen Massage

Bereits vor Christi Geburt gibt es erste Spuren, weiche auf die Ausübung einer Art Reflexzonentherapie hindeuten. Diese Methode wurde in diesem Jahrhundert vom Amerikaner Fitzgerald systematisiert und auf einen modernen Stand gebracht.

Die Reflexzonentherapie am Fuss basiert auf der Erkenntnis, dass die Füsse ein verkleinertes Abbild jedes Menschen sind. Wichtigstes Ziel der Fussreflexzonentherapie ist die Förderung der Durchblutung am entsprechenden Organ. Richtig angewandt kann diese Therapieform die Arbeit des Arztes sinnvoll ergänzen, sowohl in der Prophylaxe wie auch in der Therapie selbst.

Diese Therapie hat sich auch in der Schweiz etabliert und wird heute von den meisten Krankenkassen, mit sinnvollen Zusatzversicherungen im komplementärischen Bereich, anerkannt und teilweise bezahlt.


Wirkungen  der Fussreflexzonen-Therapie

  • aktiviert die körpereigenen Abwehr- und Selbstheilungskräfte
  • es erfolgt ein Energie- oder Lebenskräfteausgleich
  • wirkt harmonisierend auf seelischer Ebene
  • der Stoffwechsel wird gefördert
  • die Blutzirkulation wird angeregt
  • wirkt entspannend, entgiftend, entwässernd, wohltuend
  • die geistige Wachheit und das Körperbewusstsein werden gefördert und geweckt
  • ist eine Kosmetik von innen
     


Bewährte Indikationen der Fussreflexzonen-Therapie

  • Kopfschmerzen verschiedenster Art
  • Statisch muskuläre Fehlformen
  • Haltungsschäden
  • Gelenksbeeinträchtigungen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Schnupfen
  • Sinusitis (Nebenhöhlenentzündungen)
  • Allergien
  • Lymphatische Belastungen
  • Oberbauchbeschwerden
  • Unterstützung der Leber
  • Obstipation (Verstopfung)
  • Hämorriden
  • u.a.m.

 

Therapieablauf

Die erste Reflexzonenmassage dient dazu, einen objektiven Befund zu erstellen, welcher sich aus einem Sichtbefund und einem Tastbefund zusammensetzt.

Ein gesunder Fuss ist gut durchblutet und erfühlt sich warm und elastisch an.

Sobald er kalt und unbeweglich ist, können Fusspilz, Hühneraugen, Schrunden, Hammerzehen usw. auftreten. Dies ist meist ein Zeichen innerer Belastung, besonders dann, wenn sich diese Beschwerden über Wochen, Monate oder Jahre aufgebaut haben. Die gestörte Reflexzone schmerzt auf Druck. Der Schmerz in den Reflexzonen ist der grosse Helfer des Therapeuten. Durch die Empfindung des Patienten geführt, weiss er genau, wo er zu arbeiten hat und wie er dosieren muss. Der Schmerz zeigt den Weg der Behandlung auf, ist jedoch nicht deren Ziel, denn durch die intensive Durchblutung und Lockerung des Fusses sollen die Reflexzonen möglichst schmerzfrei werden.


Wieso ist die Durchblutung so wichtig?

Die Durchblutung ist für jedes Organ lebenswichtig, denn das Blut ist das Transportmittel für:

  • sämtliche Aufbaustoffe
  • den Sauerstoff
  • die Hormone
  • die Antikörper (Abwehrstoffe)
  • die Abbauprodukte
     

Störung der Reflexzonen
Bei einer gestörten Reflexzone stellt man teilweise Verhärtungen fest, die sogenannten Ablagerungen (Harnsäurekristalle) und andere Schlackenstoffe.

Das Ziel der Therapie ist es, die übersensiblen Reflexzonen zu normalisieren, und damit werden auch die geschwächten Organe wieder funktionstüchtig.

Die Ordnungstherapie der Fussreflexzonen arbeitet mit verschiedenen Regenerationskräften, dabei findet die Regeneration in 3 Zyklen statt:

  • in der Nachruhe
  • durch Behandlungsintervalle (Reaktionsphase)
  • nach einer abgeschlossenen Therapie

Der Ablauf der Therapie ist individuell auf den Patienten abgestimmt

Im Vordergrund steht der Mensch als Einheit (Körper, Geist und Seele): Eine Ordnungstherapie kann das Ungeordnete im Rahmen des Möglichen ordnen.

Reaktionen während der Therapie
Die Reaktionen während der Therapie sind ein wichtiger Bestandteil, denn sie zeigen eine Veränderung im Verlauf der Krankheit auf. Diese Reaktion versetzt den Organismus in die Lage, die Krankheitsursachen aus eigener Kraft zu überwinden. In erster Linie besteht die Reaktion in einer Normalisierung der Energieverhältnisse im Körper, deren Störungen die Grundlagen für Krankheiten geschaffen haben.

Wie auch in der Homöopathie ist bei der Reflexzonentherapie die Erstverschlimmerung bekannt. Diese vorübergehende Verschlimmerung ist aber als positiv anzusehen, da jetzt der Körper beginnt, sich aus eigener Kraft seiner Belastung zu erwehren. Reaktionen treten meist zwischen zwei Sitzungen auf und «entladen» sich häufig über die Ausscheidungsorgane:

  • Schweissabsonderungen am ganzen Körper oder an bestimmten Hautstellen,
  • vermehrte oder trübere Harnausscheidung,
  • vermehrter und übelriechender Stuhlgang, oft verbunden mit Blähungen,
  • Säuberung der Nasen-, Rachen-, und Unterleibschleimhäute durch Schnupfen, Auswurf oder Ausfluss,
    Aufflackern alter Krankheiten, die früher evtl. nicht vollständig ausgeheilt wurden,
  • Entspannende Müdigkeit, erfrischender Schlaf,
  • Harmonisierung der seelischen Verfassung.
     

Die oben aufgeführten Reaktionen zeigen an, dass das Ausleiten der Schadstoffe und Toxine (Giftstoffe) begonnen hat.


Das Behandlungsergebnis hängt von 3 Faktoren ab:

  1. von der Qualität der Methode
  2. von der Qualität des Therapeuten (fachlich und menschlich)
  3. von der vorhandenen Regenerationskraft des Patienten.

Diese Beobachtungen eröffnen alle Möglichkeiten einer tiefgreifenden Umstimmung im Anfangsstadium einer Krankheit und zugleich einer sinnvollen Gesundheitsvorsorge.