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Stosswellen-Therapie

Stosswellen können helfen

pdf. Gesundheit Sprechstunde: Druckwelle statt Operation


Extrakorporale Stosswellentherapie (ESWT) – ein neues Behandlungsspektrum mit Stosswellen

Der Einsatz der extrakorporalen Stosswellentherapie (ESWT) findet seit einigen Jahren in der Orthopädie, Chirugie, Rheumatologie sowie in der Rehabilitation beste erfolgreiche Anwendung.

Pneumatisch erzeugte akustische Impulse (Stosswellen) werden in die Schmerz- oder Beschwerdezone bis zu 4 cm tief eingeleitet und entfalten ihre heilende Wirkung.

Die medizinische Literatur bezeichnet Geräte, die nach diesem Wirkprinzip arbeiten, heute allgemein als extrakorporale Stosswellensysteme.

Die extrakorporale Stosswellentherapie (ESWT) gilt als eine der modernsten Entwicklungen in der Schmerztherapie. Im Gegensatz zu herkömmlichen Behandlungsmethoden können die Ursachen Ihrer Beschwerden direkt am Geschehen mit grossem Erfolg in wenigen Behandlungssitzungen erfolgreich beseitigt werden.

Diese energiereichen akustischen Stösse stimulieren den Stoffwechsel in der Schmerzregion und setzen so die körpereigenen Reparaturmechanismen gezielt in Gang. Die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers werden aktiviert.

 

Triggerstosswellen-Therapie (TrSt.)

Therapie myofascialer Schmerzen: Myofasciale Triggerpunkte sind schmerzhafte Punkte innerhalb der Fasern der quergestreiften Muskulatur, oft nahe der Bandstrukturen (Ligamente) und Ansätze (Insertionen). Hierbei handelt es sich um Muskelfasern, deren Stoffwechsel gestört ist.

Wir unterscheiden aktive Triggerpunkte und latente, noch nicht aktive Triggerpunkte. Die aktiven Triggerpunkte sind empfindlich, schmerzhaft und schränken uns in der Beweglichkeit ein. Unter den palpierenden Fingern werden ausstrahlende Sensationen und reflektorische Schmerzen hervorgerufen. Die latenten Triggerpunkte sind nur während der Palpation und auf Druck besonders schmerzhaft.

Die Muskeln, die Triggerpunkte besitzen, sind unelastisch, sie schmerzen in der Dehnung und bei Druckausübung. Durch ihre eingeschränkte Durchblutung erleiden sie eine Mangelversorgung und übersäuern. Dadurch reagieren sie druckdolent und verlieren einen Teil ihrer Muskelkraft, wodurch es zu weiteren Dysfunktionen kommt.

Die Trigger-Stosswellentherapie (TrSt.) ermöglicht eine rasche und nachhaltige Besserung Ihrer Beschwerden sowie eine schonende Ursachenbekämpfung von Schmerzen und Verletzungen.

Endplatten-Dysfunktionen werden beseitigt – Kontraktionsknoten werden aufgelöst – der Stoffwechsel in der betroffenen Muskelfaser wird wieder in Gang gesetzt.

Die Trigger Stosswellen Therapie (TrSt.) kann bei bestimmten Erkrankungen als ideale Ergänzung zu der in unserer Praxis angewendeten Manuellen Therapie auf neurophysiologischer Grundlage eingesetzt werden.

Soforteffekte der Trigger Stosswellen Therapie (TrSt.) sind Schmerzreduktion (analgetischer Effekt), Muskelverlängerung und Entspannung, vergrössertes Bewegungsausmass der Gelenke und Steigerung der Kraft.


Indikationen

  • Kopfschmerzen
  • Chronische Nacken-, und Schulterschmerzen
  • Rückenbeschwerden
  • Schulterschmerzen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit (Painful arc)
  • Chronischer Ellenbogenschmerz (Tennis- Golferellenbogen )
  • Ischiasbeschwerden
  • Hüftgelenksbeschwerden
  • Belastungsschmerz an der Kniescheibe (Patellaspitzensyndrom)
  • Chronische Schmerzen an der Achillessehne (Achillodynie)
  • Fersenschmerz (Fersensporn)
  • Proximales Tractus ilotibialis Scheuersyndrom
  • Tibiakantensyndrom
  • andere Sehnenansatzschmerzen


Kontraindikationen

  • Blutgerinnungsstörungen (Hämophilie)
  • Thrombosen
  • Tumorerkrankungen, Ca-Patienten
  • Schwangerschaft
  • Polyneuropathie bei Diabetes mellitus
  • Akute Entzündungen / Eiterherde im Behandlungsgebiet
  • Kinder im Wachstum
  • Cortisonbehandlungen bis 6 Wochen vor der ersten Stosswellen-Therapie


Vorteile

  • Schonende, wirkungsvolle und schmerzarme Behandlung ohne Einsatz von Medikamenten und nahezu frei von Nebenwirkungen
  • Schnelle Linderung der Beschwerden durch kurze Anwendungsdauer
  • Steigerung des Wohlbefindens des Patienten durch ein höheres Mass an Bewegungsfreiheit